A.R. Penck

wurde 1939 als Ralf Winkler in Dresden geboren. Anfang der 1960er-Jahre entwickelte er in seiner Malerei ein komplettes Zeichensystem, das auf Erkenntnissen der Physik, Mathematik und der Kybernetik beruht. Mitte der 60er-Jahre nahm er das Pseudonym A.R.Penck an, welches auf den Geologen und Eiszeitforscher Albrecht Penck verweist. 1980 wurde er aus der DDR ausgebürgert. 1989 Professur an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf. Penck lebte und arbeitete in Dublin, Düsseldorf, Berlin. Er verstarb am 2. Mai 2017 in Zürich.

Penck gehörte als Vertreter einer gestischen Malerei und Grafik zu den bekanntesten Namen der neueren internationalen Kunstszene und gilt als Vater der Neuen Wilden. Der Autodidakt arbeitete als Filmemacher, Maler, Bildhauer, Musiker und Schriftsteller. Die bis zum Strichmännchen reichende Simplizität seines figuralen Repertoires steht in auffälligen Kontrast zu einem hohen Grad an Reflexion. Penck setzt mit Nachdruck sparsame Kürzel, abstrakte Zeichen und verstreute figürliche Motive.

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Zeitfür Kunst

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